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Kategorie: Grenzwissenschaft

Brutkamp AK

Von Riesen, die zu Teufeln wurden – Denkmäler riesischer und teuflischer Steinewerfer in Schleswig-Holstein

Volkstümliche Sagen aus Schleswig-Holstein wissen von einem Geschlecht von Riesen zu berichten, die mit mächtigen Steinen um sich warfen – in anderen Überlieferungen wird gleiches dem Teufel zugeschrieben. Dieser Artikel begibt sich auf die Spur der Denkmäler, die bis heute an riesische und teuflische Steinewerfer erinnern.

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Sri Lanka 1

Eine Megalithkultur auf Sri Lanka und das Problem der globalen Megalithik

Während die Hünengräber des Nordens, Stonehenge in Großbritannien und die berühmten Steinreihen von Carnac in der Bretagne einen hohen Bekanntheitsgrad haben, ist es relativ unbekannt, dass es auch in vielen anderen Weltgegenden Bauwerke gibt, die ihren Pendants in Europa sehr gleichen. Steinkisten und Dolmen sind etwa auf Sri Lanka zu finden und lassen auch dieses Land in den Reigen der Länder mit einer eigenen Megalithkultur einkehren.

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Ausstellung: American Heiner – Ein Mammut macht Geschichte (HLM Darmstadt)

Star der paläontologischen Abteilung im Hessischen Landesmuseum Darmstadt ist Peale’s Mastodon, das Skelett eines amerikanischen Mastodons. Nach einer Tour in die USA ist es seit 2021 zurück in Deutschland und nun Gegenstand einer Sonderausstellung. „American Heiner“ erzählt von der spannenden Forschungsgeschichte der frühen Mastodon-Funde und der bewegten Vergangenheit des Darmstädter Skelettes selbst.

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Eternals Babylon 2

Eternals und der Alte Orient

2021 erschien mit Eternals (Regie: Chloé Zhao) der mittlerweile 26. Film des Marvel Cinematic Universe. Mehr als alle bisherigen Filme des Franchises thematisiert Eternals auch historische Stoffe. Besonders das antike Mesopotamien dient als Inspiration für Schauplätze und einen der Helden. Welche altorientalischen Elemente werden im Film verarbeitet – und wie korrekt sind sie dargestellt?

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Schwarzer Obelisk bagiati Cover

Assyrische Menschentiere? Der Schwarze Obelisk und das Relief des Assurnaṣirpal

Auf dem Schwarzen Obelisken des assyrischen Königs Salmanassar III. und einem Relief des Assurnaṣirpal II. sind Wesen mit tierischen Körpern und menschlichen Köpfen zu sehen. Handelt es sich dabei um „Menschentiere“, wie Erich von Däniken und Jörg Lanz von Liebenfels behaupten, oder vielmehr um Affen?

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JM Franz Sturz des Phaeton

Der Sturz des Phaeton – ein früher UFO-Absturz?

Die griechisch-römische Mythologie berichtet von Phaeton, dem Sohn des Sonnengottes Helios, der mit dem Sonnenwagen abstürzt und in den Fluss Eridanos fällt. Doch wo befindet sich überhaupt jener Eridanos, und was bedeutet das für die teils gewagten modernen Interpretationen des Mythos?

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Offering before Capt. Cook in the Sandwich Islands scaled

Polynesische Sakralbauten – Eine Beschreibung aus dem Jahre 1781

Ob Thor Heyerdahl, Robert Charroux oder Erich von Däniken – bei alternativen Geschichtsdeutern stehen die megalithischen Tempelanlagen Polynesiens immer in dem Verdacht, sie stammten gar nicht von Einheimischen. Dass aber die Insulaner die Tempel gebaut haben und sie von denen genutzt wurden, die sie erbauten, das erzählen die Berichte der ersten europäischen Entdecker der Inselwelt der Südsee.

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Monstersex Vasenbild Altes Museum

Monster, Aliens, Sex und Nazis – Rassenlehre mit Erich von Däniken

In seinem zweiten Buch „Zurück zu den Sternen“ widmete sich Erich von Däniken erstmalig dem Thema der mythischen Mischwesen. Wie ein Textvergleich herausstellte, basieren die Passagen über antike Orgien mit Tieren und Fabelwesen maßgeblich auf dem Werk des Rechtsesoterikers Jörg Lanz von Liebenfels und bilden die Grundlage einer pseudowissenschaftlichen Rassenlehre.

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Mischwesen Tell Halaf VAM Berlin 1 scaled

Die Mischwesen des Eusebius

Im Zusammenhang mit dem Serapeum zitieren Erich von Däniken u.a. immer wieder eine Passage des Kirchenvaters Eusebius, die zahlreiche sagenhafte Mischwesen aufzählt. Ist die vorgeschlagene Interpretation haltbar – und welche mythische Tradition verbirgt sich wirklich hinter dem Zitat?

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Stiermumie

Rätselhafte Tiermumien

Erich von Däniken beschreibt in „Die Augen der Sphinx“ mehrere bemerkenswerte ägyptische Tiermumien. Handelt es sich bei diesen etwa um die sterblichen Überreste mythischer Mischwesen? Einmal mehr zeigt sich bei den Belegen ein deutliches Auseinanderklaffen von Behauptungen und Befund, wenn man nur die Quellen seiner Darstellungen überprüft.

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Serapeum of Saqqara Greater Vaults 1856

Das Serapeum von Sakkara – Grab heiliger Stiere oder Gefängnis für Monster?

Im Serapeum, einem unterirdischen Gewölbe in der Nekropole von Sakkara in Ägypten, wurden einst die heiligen Apis-Stiere bestattet – oder? Erich von Däniken und andere Anhänger der Prä-Astronautik vertreten eine andere Interpretation der riesigen Granitsarkophage und rätselhaften Mumien. Doch ist diese mit den archäologischen Fakten vereinbar?

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Ezechiel Schnorr von Carolsfeld

Raumschiff oder Gotteserscheinung? Die Visionen des Hesekiel

Es sind schon viele Deutungen vorgeschlagen worden, was der hebräische Prophet Hesekiel in seiner im Alten Testament ausführlich beschriebenen Vision gesehen hat – von der Annahme des NASA-Konstrukteurs Blumrich, es sei ein Raumschiff gewesen, über eine Nebensonne bis hin zu einem epileptischen Anfall. Eine sorgfältige Analyse des Textes zeigt jedoch, dass kein Augenzeugenbericht, keine Reportage, sondern ein von Hesekiel sorgfältig erstelltes literarisches Kunstwerk von großer Aussagekraft vorliegt, das Zitate aus älteren biblischen Texten geschickt mit Aussagen über die politischen Realitäten seiner Zeit verknüpft.

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Sargons Seeschlange Ashton

Sargons Seeschlange

Die erste bezeugte Sichtung einer Seeschlange soll dem Kryptozoologen Bernard Heuvelmans zufolge auf den assyrischen König Sargon II. zurückgehen, der diese auf seiner Fahrt nach Zypern beobachtete. Doch was ist eigentlich die Quelle für diesen Bericht? Und gab es womöglich bereits eine Sichtung einer „Rotschlange“ unter Sargon von Akkad fast zweitausend Jahre zuvor? Eine Quellenrecherche von Ulrich Magin.

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Berg Aukas Femur

Der Knochen von Berg Aukas

2007 präsentierte der Paläoanthropologe Lee Berger in einem Interview den Knochen eines Urmenschen, dessen einstige Körpergröße er auf 7 Fuß (2,10 m) schätzte. Ist der „Knochen von Berg Aukas“ tatsächlich ein Beleg für übergroße Menschenformen in grauer Vorzeit, gar eine „Rasse von Riesen“, wie manche Autoren der grenzwissenschaftlichen Szene behaupten?

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Carte de Toscanelli

Kolumbus und die Karte des Piri Re’is

Die 1513 entstandene Weltkarte des Piri Re’is zeigt Amerika und die Inseln der Karibik mit erstaunlicher Präzision – und zudem die Küste der Antarktis in eisfreiem Zustand, wie Anhänger der Prä-Astronautik behaupten. Verarbeitet die Karte also Wissen, das der türkische Admiral gar nicht haben konnte – oder entspricht sie doch ganz der damaligen Zeit? Ulrich Magin geht den Quellen der Karte des Piri Re’is und ihrem historischen Kontext auf den Grund.

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Kristallschaedel

Der Kristallschädel von Lubaantum

1927 entdeckte der britische Archäologe Mitchell-Hedges in der Mayastadt Lubaantum einen Schädel aus Bergkristall, den die Maya unmöglich hätten anfertigen können, weil ihnen dazu die zum Schleifen des Schädels nötige moderne Technologie fehlte – so die Darstellung durch Prä-Astronautiker wie Johannes Fiebag. Doch handelt es sich bei dem Schädel tatsächlich um eine Maya-Antiquität?

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