Dinosaurier bei Bruegel?
Stimmt es, dass auf einem Gemälde Pieter Bruegels des Älteren aus dem 16. Jahrhundert mehrere Dinosaurier abgebildet sind, wie Internet-Memes behaupten? Ein Ausflug in die Kunstgeschichte der Kamele.
WeiterlesenStimmt es, dass auf einem Gemälde Pieter Bruegels des Älteren aus dem 16. Jahrhundert mehrere Dinosaurier abgebildet sind, wie Internet-Memes behaupten? Ein Ausflug in die Kunstgeschichte der Kamele.
WeiterlesenGab es im Trias-Zeitalter einen 30 m langen Riesenkraken, der Jagd auf gewaltige Ichthyosaurier machte und ihre Wirbel zu Selbstporträts arrangierte? Dies behauptet der amerikanische Paläontologe Mark McMenamin seit 2011 ‒ andere Forscher bleiben skeptisch.
WeiterlesenIm Moor bei Linum im Havelland wurde im frühen 19. Jahrhundert der Schädel eines unbekannten Tieres entdeckt. Noch 1844 befand er sich in der archäologisch-naturkundlichen Sammlung des Oberinspektors Steinkopf in Fehrbellin. Worum handelte es sich bei dem rätselhaften Fund – und was wurde aus der Sammlung? Der Versuch einer Rekonstruktion.
WeiterlesenGrenzwissenschaftliche Publikationen behaupten, in der Vergangenheit habe es eine Rasse von Riesen gegeben. Tatsächlich existieren zahlreiche historische Quellen, vor allem Zeitungsartikel aus den Vereinigten Staaten des 19. Jahrhunderts, die von Funden riesiger menschlicher Skelette und Knochen berichten. Handelt es sich dabei um den Beweis für die Wahrheit alter Mythen und Sagen, gar für außerirdische Besucher oder die Zuverlässigkeit der Bibel?
WeiterlesenIn einem Artikel von 1936 postulierte der Paläontologe Edwin H. Colbert, die pleistozäne Rindergiraffe Sivatherium habe bis in historische Zeiten überlebt. So zeige eine sumerische Bronzefigur aus der Stadt Kiš ein gehörntes Tier, das äußerlich einem Sivatherium entspreche. Erst die Wiederauffindung der abgebrochenen Geweihenden in den 1970er Jahren brachte Klarheit in die Diskussion um das „sumerische Sivatherium“.
WeiterlesenDas neue Jahrbuch für Kryptozoologie ist erschienen! Auf 250 Seiten finden sich zahlreiche spannende und fundierte Artikel – darunter mehrere Beiträge der Wunderkammer-Autoren André Kramer, Ulrich Magin und Leif Inselmann.
WeiterlesenBei Ausgrabungen in der keltischen Saline von Bad Nauheim (Wetteraukreis) wurde eine Keramikscherbe mit der ungewöhnlichen Darstellung eines Tieres gefunden. Doch was für ein Wesen ist hier dargestellt – ein gestreiftes Pferd, ein exotisches Tier oder gar ein Fabelwesen?
WeiterlesenMythen und Sagen werden oft als Erinnerungen lange vergangener Ereignisse betrachtet. Tatsächlich aber sind viele scheinbar uralte Überlieferungen erst in jüngster Vergangenheit konstruiert worden. Anhand des Ungeheuers von Loch Ness zeichnet Ulrich Magin nach, wie innerhalb weniger Jahre aus dem Nichts ein moderner Mythos entstand.
WeiterlesenStar der paläontologischen Abteilung im Hessischen Landesmuseum Darmstadt ist Peale’s Mastodon, das Skelett eines amerikanischen Mastodons. Nach einer Tour in die USA ist es seit 2021 zurück in Deutschland und nun Gegenstand einer Sonderausstellung. „American Heiner“ erzählt von der spannenden Forschungsgeschichte der frühen Mastodon-Funde und der bewegten Vergangenheit des Darmstädter Skelettes selbst.
WeiterlesenAuf dem Schwarzen Obelisken des assyrischen Königs Salmanassar III. und einem Relief des Assurnaṣirpal II. sind Wesen mit tierischen Körpern und menschlichen Köpfen zu sehen. Handelt es sich dabei um „Menschentiere“, wie Erich von Däniken und Jörg Lanz von Liebenfels behaupten, oder vielmehr um Affen?
WeiterlesenLaut einer 2012 erschienenen Studie sollen Elefanten der prähistorischen Gattung Palaeoloxodon noch bis in historische Zeiten im Norden Chinas überlebt haben. Als Belege werden mehrere Zähne sowie bildliche Darstellungen angeführt. Doch die Argumentation von Li et al. weist Mängel auf.
WeiterlesenIn seinem zweiten Buch „Zurück zu den Sternen“ widmete sich Erich von Däniken erstmalig dem Thema der mythischen Mischwesen. Wie ein Textvergleich herausstellte, basieren die Passagen über antike Orgien mit Tieren und Fabelwesen maßgeblich auf dem Werk des Rechtsesoterikers Jörg Lanz von Liebenfels und bilden die Grundlage einer pseudowissenschaftlichen Rassenlehre.
WeiterlesenIm Zusammenhang mit dem Serapeum zitieren Erich von Däniken u.a. immer wieder eine Passage des Kirchenvaters Eusebius, die zahlreiche sagenhafte Mischwesen aufzählt. Ist die vorgeschlagene Interpretation haltbar – und welche mythische Tradition verbirgt sich wirklich hinter dem Zitat?
WeiterlesenErich von Däniken beschreibt in „Die Augen der Sphinx“ mehrere bemerkenswerte ägyptische Tiermumien. Handelt es sich bei diesen etwa um die sterblichen Überreste mythischer Mischwesen? Einmal mehr zeigt sich bei den Belegen ein deutliches Auseinanderklaffen von Behauptungen und Befund, wenn man nur die Quellen seiner Darstellungen überprüft.
WeiterlesenDie erste bezeugte Sichtung einer Seeschlange soll dem Kryptozoologen Bernard Heuvelmans zufolge auf den assyrischen König Sargon II. zurückgehen, der diese auf seiner Fahrt nach Zypern beobachtete. Doch was ist eigentlich die Quelle für diesen Bericht? Und gab es womöglich bereits eine Sichtung einer „Rotschlange“ unter Sargon von Akkad fast zweitausend Jahre zuvor? Eine Quellenrecherche von Ulrich Magin.
Weiterlesen2007 präsentierte der Paläoanthropologe Lee Berger in einem Interview den Knochen eines Urmenschen, dessen einstige Körpergröße er auf 7 Fuß (2,10 m) schätzte. Ist der „Knochen von Berg Aukas“ tatsächlich ein Beleg für übergroße Menschenformen in grauer Vorzeit, gar eine „Rasse von Riesen“, wie manche Autoren der grenzwissenschaftlichen Szene behaupten?
WeiterlesenViele Sagen und Mythen berichten, in grauer Vorzeit seien die Menschen weit größer gewesen als heutzutage oder hätten mit einem Volk von Riesen koexistiert. Doch ist es gar nicht lange her, dass ähnliche Theorien auch in der Paläoanthropologie ernsthaft diskutiert wurden. Die Rede ist von Meganthropus palaeojavanicus. Was hat es auf sich mit dem „Riesenmensch des alten Java“?
WeiterlesenDie einstmalige Existenz riesenhafter Humanoiden gehört zum Kanon der Prä-Astronautik. Auch Erich von Däniken thematisiert mehrfach Funde, bei denen es sich um die Reste dieser mythischen Riesen handeln soll. In „Beweise“ (1977) heißt es, die Forscher Koenigswald und Weidenreich hätten zwischen 1937 und 1941 in chinesischen Apotheken „Knochen von Riesenmenschen“ gefunden.
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