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Schlagwort: Jörg Lanz von Liebenfels

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Mumien, Monstren, Manipulationen ‒ Antike Mischwesen bei Erich von Däniken und Jörg Lanz von Liebenfels

In seinen Büchern „Zurück zu den Sternen“ und „Die Augen der Sphinx“ stellte Erich von Däniken die These auf, außerirdische Götter hätten einst eine Vielzahl grotesker Mischwesen erschaffen. Davon sollen neben antiken Überlieferungen auch assyrische Reliefs, ägyptische Tiermumien und die monumentalen Sarkophage im Serapeum von Sakkara zeugen. Eine Überprüfung der Quellen zeigt jedoch in allen Fällen wahrheitswidrige Manipulationen, bei denen relevante Informationen weggelassen oder hinzuerfunden wurden. Wie zudem anhand von Textvergleichen belegt werden kann, geht Dänikens frühe Behandlung der Mischwesen-Thematik in zentralen Punkten auf die Werke des völkischen Esoterikers Jörg Lanz von Liebenfels in der Adaption durch Eugen Georg zurück.

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Schwarzer Obelisk bagiati Cover

Assyrische Menschentiere? Der Schwarze Obelisk und das Relief des Assurnaṣirpal

Auf dem Schwarzen Obelisken des assyrischen Königs Salmanassar III. und einem Relief des Assurnaṣirpal II. sind Wesen mit tierischen Körpern und menschlichen Köpfen zu sehen. Handelt es sich dabei um „Menschentiere“, wie Erich von Däniken und Jörg Lanz von Liebenfels behaupten, oder vielmehr um Affen?

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Monstersex Vasenbild Altes Museum

Monster, Aliens, Sex und Nazis – Rassenlehre mit Erich von Däniken

In seinem zweiten Buch „Zurück zu den Sternen“ widmete sich Erich von Däniken erstmalig dem Thema der mythischen Mischwesen. Wie ein Textvergleich herausstellte, basieren die Passagen über antike Orgien mit Tieren und Fabelwesen maßgeblich auf dem Werk des Rechtsesoterikers Jörg Lanz von Liebenfels und bilden die Grundlage einer pseudowissenschaftlichen Rassenlehre.

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