Eternals und der Alte Orient

2021 erschien mit Eternals (Regie: Chloé Zhao) der mittlerweile 26. Film des Marvel Cinematic Universe. Mehr als alle bisherigen Filme des Franchises thematisiert Eternals auch historische Stoffe. Besonders das antike Mesopotamien dient als Inspiration für Schauplätze und einen der Helden. Welche altorientalischen Elemente werden im Film verarbeitet – und wie korrekt sind sie dargestellt?

Monster, Aliens, Sex und Nazis – Rassenlehre mit Erich von Däniken (MMM 4)

In seinem zweiten Buch “Zurück zu den Sternen” widmete sich Erich von Däniken erstmalig dem Thema der mythischen Mischwesen. Wie ein Textvergleich herausstellte, basieren die Passagen über antike Orgien mit Tieren und Fabelwesen maßgeblich auf dem Werk des Rechtsesoterikers Jörg Lanz von Liebenfels und bilden die Grundlage einer pseudowissenschaftlichen Rassenlehre.

Das Serapeum von Sakkara – Grab heiliger Stiere oder Gefängnis für Monster? (MMM 1)

Im Serapeum, einem unterirdischen Gewölbe in der Nekropole von Sakkara in Ägypten, wurden einst die heiligen Apis-Stiere bestattet – oder? Erich von Däniken und andere Anhänger der Prä-Astronautik vertreten eine andere Interpretation der riesigen Granitsarkophage und rätselhaften Mumien. Doch ist diese mit den archäologischen Fakten vereinbar?

Raumschiff oder Gotteserscheinung? Die Visionen des Hesekiel

Es sind schon viele Deutungen vorgeschlagen worden, was der hebräische Prophet Hesekiel in seiner im Alten Testament ausführlich beschriebenen Vision gesehen hat – von der Annahme des NASA-Konstrukteurs Blumrich, es sei ein Raumschiff gewesen, über eine Nebensonne bis hin zu einem epileptischen Anfall. Eine sorgfältige Analyse des Textes zeigt jedoch, dass kein Augenzeugenbericht, keine Reportage, sondern ein von Hesekiel sorgfältig erstelltes literarisches Kunstwerk von großer Aussagekraft vorliegt, das Zitate aus älteren biblischen Texten geschickt mit Aussagen über die politischen Realitäten seiner Zeit verknüpft.

Sargons Seeschlange

Die erste bezeugte Sichtung einer Seeschlange soll dem Kryptozoologen Bernard Heuvelmans zufolge auf den assyrischen König Sargon II. zurückgehen, der diese auf seiner Fahrt nach Zypern beobachtete. Doch was ist eigentlich die Quelle für diesen Bericht? Und gab es womöglich bereits eine Sichtung einer “Rotschlange” unter Sargon von Akkad fast zweitausend Jahre zuvor? Eine Quellenrecherche von Ulrich Magin.

Mögliche Vorbilder für Platos Atlantisbericht

Gehen wir von einer einfachen Arbeitshypothese aus – Plato hat Atlantis erfunden und seinen Bericht mit vorgefundenen Versatzstücken angereichert, die der Erzählung einen Sitz in der Realität gaben. Könnte es sein, dass man die einzelnen Elemente des Atlantis-Berichts bei anderen antiken Autoren wiederfindet die vor Plato lebten und deren Schriften er kannte?
Machen wir die Probe!