Ausstellung + Buch: Mondhörner. Rätselhafte Kultobjekte der Bronzezeit

„Mondhörner: Rätselhafte Kultobjekte der Bronzezeit“ – Unter diesem Titel widmete sich 2020–2022 eine Ausstellung in vier Schweizer Museen einer rätselhaften Gattung archäologischer Funde. Nun, ein halbes Jahr später, ist endlich auch der zugehörige Begleitband von Kurt Derungs erschienen. Was hat es auf sich mit den auch als „Feuerbock“ oder „Mondidol“ bezeichneten Objekten, deren Funktion bis heute Rätsel aufgibt?

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Simbabwe im Kontext

Die gewaltigen Ruinen von Groß-Simbabwe in Ostafrika sind seit ihrer Entdeckung Gegenstand wissenschaftlicher wie pseudowissenschaftlicher Theorien, die häufig ihre Einzigartigkeit suggerieren. Tatsächlich aber sind die Monumente eingebettet in eine weitreichende Kulturtradition, die zahlreiche ähnliche, weit weniger bekannte Stätten hervorbrachte.

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„Wunderbare Dinge!“ – Betrat Howard Carter das Grab des Tutanchamun schon zuvor?

Am 26. November 1922 durchstieß Howard Carter die Wand zur Vorkammer des Grabes von Tutanchamun und erblickte “wunderbare Dinge”. Erst Monate später wurde die eigentliche Grabkammer geöffnet – so die offizielle Geschichte. Doch verschiedene Quellen deuten darauf hin, dass Carter die Grabkammer tatsächlich bereits vor der offiziellen Öffnung betreten und dabei sogar Gegenstände aus dem Grab entwendet hat.

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Eine Megalithkultur auf Sri Lanka und das Problem der globalen Megalithik

Während die Hünengräber des Nordens, Stonehenge in Großbritannien und die berühmten Steinreihen von Carnac in der Bretagne einen hohen Bekanntheitsgrad haben, ist es relativ unbekannt, dass es auch in vielen anderen Weltgegenden Bauwerke gibt, die ihren Pendants in Europa sehr gleichen. Steinkisten und Dolmen sind etwa auf Sri Lanka zu finden und lassen auch dieses Land in den Reigen der Länder mit einer eigenen Megalithkultur einkehren.

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Die kaum beachteten Pyramiden von Izamal

Die mittelamerikanische Maya-Kultur erfreut sich bis heute sehr großer Beliebtheit. Umso erstaunlicher ist es, dass „eine der größten Pyramiden des nördlichen Tieflandes“ in der populären Rezeption keinerlei Rolle spielt und sogar gänzlich unbekannt zu sein scheint. Tatsächlich besitzt die Maya-Stadt Izamal nicht nur zahlreiche Tempelplattformen, sondern auch eine bewegte Geschichte.

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Polynesische Sakralbauten – Eine Beschreibung aus dem Jahre 1781

Ob Thor Heyerdahl, Robert Charroux oder Erich von Däniken – bei alternativen Geschichtsdeutern stehen die megalithischen Tempelanlagen Polynesiens immer in dem Verdacht, sie stammten gar nicht von Einheimischen. Dass aber die Insulaner die Tempel gebaut haben und sie von denen genutzt wurden, die sie erbauten, das erzählen die Berichte der ersten europäischen Entdecker der Inselwelt der Südsee.

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